Glaskunst in der Presse

Glasdesign in Bad Oldesloe

Eine Auswahl von Presseartikeln über meine Glasdesign-Arbeit.
Tag der offenen Mosaik-Ateliers am 13. und 14. Juni 2015
Atelier Dieter Geike Mosaik
…ein Blick in meine Werkstatt…
Vor dem Glas Atelier von Dieter Geike
Die Ruhe vor dem Sturm…
Die DOMO (www.domo-ev.de), die Organisation der deutschen Mosaizisten hat auch dieses Jahr wieder diese Tage der offenen Mosaik-Ateliers ausgerichtet und für Poster und Flyer gesorgt. Bei den Redaktionen der hiesigen Zeitungen (Lübecker Nachrichten, Stormarner Tageblatt und das Wochenblatt Der Markt) stieß ich ebenfalls auf offene Türen, als ob sie darauf gewartet hätten! Vier sehr gute Artikel mit vielen Fotos, das Verteilen der Flyer und Poster verschafften mir ca. 200 Gäste an den beiden Tagen, zeitweise war meine Werkstatt so voll, dass man sich kaum bewegen konnte.

Große Wertschätzung und Anerkennung meiner Glasdesign-Arbeiten, interessante Begegnungen und Gespräche, es war beeindruckend, und… ich konnte meine Lichtsäule „Im Sommerwald“ und das Glasbild „DNA“ verkaufen, wunderbar!
Die Pressetexte finden Sie hier als pdf-Dateien: (Dateien zum Aufrufen)
Lübecker Nachrichten vom 4. Juni 2015

Lübecker Nachrichten
vom 4. Juni 2015

Lübecker Nachrichten vom 12. Juni 2015

Lübecker Nachrichten
vom 12. Juni 2015

Wochenzeitung "Der Markt" vom 10. Juni 2015

Wochenzeitung "Der Markt"
vom 10. Juni 2015

Stormarner Tageblatt vom 11. Juni 2015

Stormarner Tageblatt
vom 11. Juni 2015

Artikel Heins Welt
Stormarner Tageblatt 23.2.2015

Ein Treff der künstlerischen Art

Stormarner Tageblatt vom 23.2.2015
Text und Fotos: Patrick Niemeier
Schauspieltalente und Pantomimen von „Chapeau Klack“
Vertreterinnen der jüngeren Kultur in der Kreisstadt: Die Schauspieltalente und Pantomimen von „Chapeau Klack“.

Aus einer kleinen Idee kann viel erwachsen. Das zeigte sich beim dritten Treffen der Oldesloer Kulturschaffenden im Bürgerhaus. Die erste Aktion dieser Art hatte es bei Planungen für das Kultur- und Bildungszentrum vor einigen Jahren gegeben. Doch das angedachte Kulturnetzwerk „Kuno“ wollte nicht so recht in die Gänge kommen.
Offensichtlich brauchte es dafür erstmal die mittlerweile sehr populäre Fotowand des Frauen-Foto-Forums in der Mühlenstraße, auf der Künstler, Musiker, Schauspieler und Autoren aus der Kreisstadt im Bild versammelt sind. Zur Einweihung im vergangenen Jahr trafen sich die Dargestellten – ein Erfolg, der nach einer Wiederholung verlangte.
Ganz ohne den Überbau eines anspruchsvoll gedachten Netzwerks und nur durch das Interesse am gegenseitigen kreativen Schaffen genährt, wurde dieses Treffen nun im Bürgerhaus neu aufgelegt. Auf den Zug des Frauen-Foto-Forums sprang auch die „Stadtgestalter“-Riege von „Wir für Oldesloe“ mit einem eigenen Stand auf.
Gemeinschaftsgefühl ließ sich beim Treffen der kreativ Tätigen Oldesloer wunderbar erleben. Ein Vorzeigeprojekt könnte die „All Star Band“ sein, die sich aus Mitgliedern verschiedener, erwachsener Oldesloer Musik-Combos zusammensetzt. Bei ihrem Auftritt begeisterten die Musiker rund um „Dog Hill Session“-Frontmann Ed Kretz das Publikum. Einziger Wermutstropfen war, dass jüngere Musiker sich offensichtlich noch nicht mit Zusammenkünften dieser Art anfreunden können.
Musiker All-Star-Band
Überzeugten schon mittags mit Folk- und Mitsingsongs die sonst erst in den Abendstunden erklingen. Die All-Star-Band.

Das gilt auch für die Bereiche der Künstler und Autoren. Die ausgestellten Werke von bekannten und sehenswerten bildenden Künstlern wie Toska Auerbach, Bodo Rahnenführer, Ruth Westfehling oder die Glasmosaik-Lichtsäulen des kreativen Allroundtalens Dieter Geike sind eine Bereicherung für eine solche Kulturschau. Die kreative Szene des Ortes wäre aber noch besser abgebildet, wenn auch die nachwachsende Künstlergeneration integriert wäre – eine Aufgabe für zukünftige Treffen, die Engagement auf beiden Seiten voraussetzt.
Mann der Lichtsäulen: Dieter Geike vor seinen Werken.
Mann der Lichtsäulen: Dieter Geike vor seinen Werken.

Dass die generationenübergreifende Kooperation durchaus möglich ist, zeigte sich bei der jungen Truppe von „Chapeau Klack“. Sie überzeugte die Gäste mit ihrem Pantomimenspiel. Neugierig waren viele Besucher aber auch auf die Darbietungen der Musikschule und auf die Präsentation des neuen Krimis von Klaus E. Spieldenner.
Insgesamt gab es viel Lob für die Veranstaltung. „Ich bin das erste Mal dabei und kann hier mit Menschen ins Gespräch kommen, um mein Creativity-Coaching bekannter zu machen“, sagte die Autorin und Schreibtrainerin Sigrid Stephenson. „Ich bevorzuge solche kleinen Veranstaltungen. Hier schieben sich die Menschen nicht nur durch, hier zeigen sie echtes Interesse“, sagte Künstler Dieter Leyendecker. „Ich finde es ist eine Möglichkeit, um zusammenzukommen und zu sehen, was es alles in unserer Stadt gibt“, ergänzte Britta Finger, Leiterin von „Chapeau Klack“. Dem schloss sich Sänger Ed Kretz an: „Wir haben eine lebendige, tolle Musikszene. Geht mehr auf Konzerte. Support your local scene!“, sagte er.

In der Ausgabe 1/2015 des deutsch- und englischsprachigen internationalen Glasmagazins „Glashaus“ hatte ich Gelegenheit, mich über meine Arbeit zu äußern.

Artikel Glasmagazin 1
Artikel Glasmagazin 3
Artikel Glasmagazin 2

Eröffnung der Fotowand Oldesloer Künstler

Am 23.08. 2014 wurde in Bad Oldesloe gegenüber dem Bürgerhaus in der Mühlenstraße die Fotowand mit Oldesloer Künstlern feierlich eingeweiht.
In einer kleinen Ausstellung habe ich meine Lichtsäule „Blau“ das erste Mal gezeigt.
Pressebericht Bad Oldesloe

mundus - Das Kunstmagazin aus München


Titel Mundus - Das Kunstmagazin
In der Sommerausgabe 2014
des viermal im Jahr erscheinenden Münchener Kunstmagazins „mundus“ hatte ich Gelegenheit, meine Arbeiten ausführlich, detailliert und in hoher redaktioneller Qualität vorstellen zu können.
Auf dem Titelbild, im Editorial, im sechsseitigen Artikel, in weiteren Berichten über die Geschichte der Mosaik-Kunst und über andere zeitgenössische Mosaik-Künstler ist ein umfassendes Magazin zum Thema „Mosaik“ entstanden, ganz so, wie es sich die „mundus“-Chefredakteurin Lena Naumann gewünscht hat.
Falls Interesse an einem Heft besteht, kontakten Sie mich bitte.
Titelbild, Editorial und den Artikel als pdf-Dateien Download
Dieter Geike
Lübecker Nachrichten vom 16.03.2011
Artikel von Bettina Albrod

„Indigo“ – jetzt auch fürs Auge

Bad Oldesloe - Der Oldesloer Dieter Geike wurde als Blonker mit seinem Hit „Indigo“ weltberühmt. Heute entwirft der Künstler Glassäulen mit Mosaiksteinen. Kennen Sie ’Indigo’? Da-da-daaaaa-da-da-da-daaaa? Die Melodie von Blonker? Nein? Doch, das kennen Sie bestimmt.

Hören Sie mal!

„Ach so, das. Ja klar, das kenne ich.“ So verläuft üblicherweise das Gespräch mit dem Musiker und Künstler Dieter Geike aus Bad Oldesloe, wenn er von seinem Hit aus den 70er-Jahren erzählt. Das Gitarreninstrumental ist rund um die Welt gegangen.
Wer Geikes Haus betritt, sieht jede Menge Gitarren in einem Raum stehen, der andere Raum ist voller Licht und Glas und bunter Bilder: die zwei Welten Dieter Geikes. „Mit der Musik habe ich nach 50 Jahren abgeschlossen“, sagt Geike, „dafür habe ich jetzt die Lichtsäulen entdeckt.“
Zum Licht fand Geike vor fünf Jahren beim Besuch in einem Technikkaufhaus. „Da war eine Ausstellung mit Tiffany-Lampen, und ich bin mit der Rolltreppe mitten hinein gefahren und war vom Licht fasziniert. Die farbigen Gläser haben mich umgehauen.“
Sie brachten Geike auf die Idee, seine eigene Art Lichtbilder zu machen. „Ich habe immer mein Eigenes gemacht“, sagt er, „das gilt in der Musik wie in der Lichtkunst.“
Mit dem Fotoapparat streift er heute durch den Wald und nimmt auf, was ihm gefällt. Danach zeichnet Geike seine Entwürfe, besorgt sich farbiges Glas und sägt filigrane Stücke, die er zu Mosaikbildern zusammensetzt. „Natur ist mein Ding“, sagt er. Ein Baum im Herbstlaub, Frühlingsgrün an den Ästen, leuchtende Hagebutten oder ein schlanker Vogel – sie schmücken die mannshohen Glasquader, die mittels zweier Leuchtstoffröhren Leben in die Farbe bringen.
Lampen, so seine Kritiker, sind keine Kunst, sondern Kunsthandwerk – ein Vorwurf, den Geike nicht gelten lässt. „Was ist daran keine Kunst? Kirchenfenster werden auch erst durch das Licht sichtbar gemacht.“ 18 Lichtsäulen hat er gebaut.
Einst überredete ihn in der Schule ein Klassenkamerad, mit dem Banjo in die Schülerband einzusteigen, obwohl Geike gar nicht Banjo spielen konnte. „Das habe ich mir dann beigebracht“, erinnert er sich. Später fand Geike mit der Gitarre einen Produzenten und landete den Coup mit „Indigo“.
„The Shadows“ haben den Song gespielt. Hank Marvin hat mir gesagt, meine Version sei besser als ihre“, erzählt Geike. Er freut sich, dass der Song heute in vielen Interpretationen auf You Tube im Internet steht: „Mein Lied gibt’s mit Mandoline, auf Russisch oder mit einem Opa am Keyboard – das berührt mich schon.“ Ein bisschen Platz räumt er seiner musikalischen Vergangenheit auch auf den Lichtsäulen ein. Eine zeigt das Cover seiner ersten Langspielplatte „Fantasia“ – mit indigo-farbigem Glas.